06.6.2011 Bazargan -> Orumiyeh -> Täbris
Von Bazargan sind wir sehr früh aufgebrochen (wir hatten verpasst, dass die Uhren im Iran anders gehen).
Wir haben 1,5 Stunden vorgestellt. Unser Ziel für heute sollte am großen See hinab nach Orumiyeh oder Urmia sein.
In Khoy, auf halber Strecke, habe ich auf der Bank Geld gewechselt. Die Bankomaten funktionieren leider nicht
mit unseren Maestro-Bankkarten. Die Zentrale Abrechnungsstelle geht wohl über die USA und dass mag der Iran nicht.
Also in die Bank. Man muss sich eine Bank so vorstellen, ca. 50 Sitzplätze. Die voderen für die Herren, die
hinteren Warteplätze für die Damen im Schador. Wartezeit ca. 1/2 - 1 Stunde. Aus irgendeinem Grund mußte ich nicht in der
Warteschlange warten, sondern kam direkt beim Exchange-Beamten nach 3 weiteren Personen dran. Um 100 EUR einzuwechseln
benötigt man den Pass, 4 Formulare und genau so viele Unterschriften. In der Bank wurde alles von Hand gemacht.
Ein Monitor stand zwar vor dem Beamten, aber den rührte er kein einziges mal an. Nun ja nach ca. 20Min hatte
ich Iranische Rial für meine 100 EUR.
 Bau einer Kuppel in Orumiyeh
 Fahrt über den Orumiyeh-Damm
 Brücke über den Orumiyeh-See
Als wir in Orumiyeh ankamen, haben wir zunächst nach einem Hotel gesucht. Keine Chance einen Hund mit ins
Hotel zu nehmen. Wir wollten Elvis aber auch nicht auf der stark befahrenen Straße nachst allein im Auto
lassen. Kurzerhand beschlossen wir weiter nach Täbris zu fahren.
Dazu fuhren wir auf einem Damm mitten über den Orumiyeh-See. Der See ist ca. 5 mal so groß wie der Bodensee
und hat einen Salzgehalt von 30%. Schmeckt entsetzlich. Weiterfahrt nach Täbris. Eine Militärkontrolle
mit sehr korrekten, gut englisch sprechenden Militär, aber alles ok.
Aber auch in Täbris kein Hotel mit Hund. Wir
fanden aber ein Hotel Deriya mit abgetrennten Parkplatz, wo wir dann schweren Herzens Elvis über Nacht im Auto
gelassen haben. Er hat ja dort einen Platz von ca. 1qm mit Sicherheitsgurt mit genug Bewegungsfreiheit.
Das war dann genug für diesen Tag.
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