14.6.2011 Batumi -> Trabzon
Am Morgen sind wir nochmals zur Strandpromenade gegangen, 10.00 Uhr, und von Batumi über Gonio (Festung Apsaros) in Richtung
türkische Grenze gefahren. Um 11.00 hatten wir die georgische Grenze passiert, um 11.30 die türkische Grenze!!
So muß das sein...! Um 13.00 kleine Mittagpause in Balicilar in einem Fischlokal mit Blick aufs Meer (versehentlich 4(große
schöne)Fische mit Salat und Getränke für 25TL ~ 12 EUR !!
Um 15.00 waren wir ihn TRABZON und besichtigten die alte, schön restaur., Hagia Sophia, erst christl.Kirche, dann ab 15.Jhd Moschee
und seit der Restaurierung Museum. Dort wo wir parkten kam gleich eine junge Türkin, die seit 4J wieder in der TR lebt und 20J in
Düsseldorf war, sie sah unser Kennzeichen und ihre Augen strahlten, später besuchten wir sie in ihrem kl. Laden und hatten uns
sehr nett unterhalten. Sie empfahl uns unbedingt noch das Sumela-Kloster in den Bergen zu besichtigen.
Also machten wir uns auf den Weg. Mittlerweile hatte es geregnet. Es war Rush Hour in Trabzon.
Als wir in einer Kurve aus einem Tunnel kamen und auf feuchter Straße bremsen mußten, weil die Ampel rot war,kam es zu einem
leichten Auffahrunfall, indem wir auf einen Clio auffuhren und dieser einen Jazz mit sich streifte. Das hatte uns gerade noch
gefehlt!! Und das bei Rush Hour!! Die jungen Leute, in den beiden erwähnten Autos, riefen gleich die Polizei. Wie in einem
Märchen aus Aladin und der Wunderlampe stand plötzlich ein in Würzburg geborener und dort lebender junger türkischer Mann neben
Henning und fragte mit fränkischem Akzent ob er helfen könne.... und sagte gleich, daß das alles gar nicht schlimm sei er werde
der Polizei alles übersetzen und wir bräuchten keine Sorge haben. Ich dachte, da hat uns "jemand" einen Engel geschickt !!!
Der Mann war so hilfsbereit, hat Henning hin- und zurückübersetzt was die Polizisten wissen wollten... Die Polizisten waren sehr
nett und höflich und sehr korrekt. Es schien fast als sei es ihnen peinlich, daß das bei ihnen passiert war.
Plötzlich kamen auch noch andere dt.sprechende Türken und boten uns ihre Hilfe an... Nachdem alle Daten usw. ausgetauscht waren,
schüttelten sich alle Beteilten die Hände, Henning entschuldigte sich bei den beiden Geschädigten, wobei mir der Herr aus Würzburg
zuflüsterte, was das für ein anständiger Mann sei, ich ließ mir seine dt. Adresse und Handy.Nr, geben, wir bedankten uns sehr für
seine Hilfe, und wir verabschiedeten uns mit einem gewissen Gefühl der Erleichterung von diesem Ort...
Henning wollte immer noch zum Sumela-Kloster! Auf dem Weg kamen wir an einem großen modernen Einkaufscenter vorbei, wo wir kurz
durchgelaufen sind und im Migros für Elvis Hundefutter fanden. Dann gings weiter in die Berge auf der 885 in Richtung Kloster.
In Macka haben wir im Hotel Macka übernachtet, schlicht, aber -mit Elvis- und somit ok. Abends stieg der Nebel vom Berg herab und
es wurde fast unheimlich. In der Ortsmitte hing eine riesige Fahne quer über die Straße, von Berg zu Berg ca. 300m gespannt, die
Fahne war ca. 15m breit und ca. 40m lang - so wehte sie bei jedem Luftzug ganz nach oben oder kam runter und streifte fast die Haus
wand vom Hotel... Es war wohl ein Feiertag.

Unsere Hotel Lobby

Eines der vieln neu gebauten Gebäude

Leuchtturm etwas anders

Gottseidank mit Übersetzung

Das sind unsere Ziele drauf

Wasserfall am Wegesrand

Jedes Örtchen hat seine Teefabrik

Hagia Sofia in Trabzon


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